45 - ein neues Kapitel beginnt
Shownotes
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00:00:00: Willkommen zu einer weiteren Folge Circus Hotline.
00:00:03: Heute rufe ich an aus Hamburg, aus meiner eigenen Wohnung ... Aus meiner eigenen Wohnung in Hamburg!
00:00:10: Das muss man sich mal so auf den Lippen zergehen lassen.
00:00:13: Ich weiß nicht wie lange ihr schon diesen Podcast hört aber wenn ihr euch noch an die allerersten Folgen erinnert habe ich erzählt dass ich mich nach einer Wohnung sehne, nach einem eigenen Zuhause.
00:00:23: das ist ungefähr ein Jahr her und die Stadt, die ich mir ausgeguckt hatte war Hamburg.
00:00:29: Und einige Monate später ist es endlich soweit ... Ich sitze hier gerade in der Küche für meine eigenen ersten Wohnung.
00:00:37: Wenn ich sage eigene erste Wohnung, dann ist das wirklich so, dass ich noch nie alleine in einer Wohnung gelebt hab ever!
00:00:46: Ich bin thirty- vier Jahre alt.
00:00:48: Ich bin ausgezogen bei meinen Eltern.
00:00:50: da war ich neunzehn.
00:00:51: Bin auf die Zürcher Schule nach Montreal gezogen.
00:00:53: Hab damals in einer WG gelebt für vier Jahre die drei Jahre Schule plus ein weiteres Jahr danach.
00:00:59: Und dann bin ich eigentlich immer auf Tour gewesen,
00:01:03: d.h.,
00:01:03: ich war eine von den glücklichen Menschen, die so viele Engagements hatte als Sogessatistin und bei jedem Engagement wird auch immer ne Wohnung oder ein Apartment oder ein Hotelzimmer gestellt, dass es sich einfach nicht mehr gelohnt hat für mich meine eigene Wohnungen zu haben.
00:01:16: D.h.
00:01:17: ich bin aus dem Montreal weggezogen, bin im Jahr zwei Tausend fünfzehn, einfach ausgezogen aus meiner WG ... und bin dann nie wieder irgendwo eingezogen.
00:01:28: Es gab mal so Momente während der Pandemie, wo ich längere Zeit Wohnungen untergemietet habe – ich habe auch öfter in Airbnbs gewohnt, ich hab eine Zeit lang auch aber es war auch nur ne ganz kurze Zeit bei einem Partner gewohnd, aber das war wirklich nicht lange und sonst waren's immer Wohnungen die gestellt waren, die Wohnung in Paris zum Beispiel, die war sehr, sehr lange gestellt.
00:01:50: Ich habe auch mein Amsterdam gewohned.
00:01:53: Ich hab schon in vielen Orten dieser Welt gewohnt, aber ich habe noch nie in meinem Leben.
00:01:57: Noch niemals!
00:01:58: In meinem Leben hab' ich eine Stromrechnung gezahlt, noch niemals hab' mich eine Wasserechnung gezahlt... ...noch niemals habe ich einen Müll-Vignette gezahlt.
00:02:07: Auch kein WLAN.
00:02:10: Das ist eigentlich schon ziemlich verrückt.
00:02:12: Weil ja, ich das jetzt wirklich zum ersten Mal mache mit thirty vier Jahren und ich wirklich das Gefühl hatte vor allem in den letzten Monaten dass ich mich danach sehne.
00:02:22: Davor war es immer so, dass ich mich gefreut habe diese Freiheit zu haben keine feste Wohnung zu haben.
00:02:28: Dadurch spart man natürlich viele Kosten aber man hat einfach mehr Freiheit.
00:02:34: Man kann jederzeit irgendwie weggehen und muss sich um nichts kümmern und muss nicht um irgendwelche Rechnungen kümmern die ankommen könnten.
00:02:39: Man muss sich nicht um Pflanzen kümern und ich meine immer irgendwelchen Dinge zu besitzen Haften ja auch irgendwie an Eimers.
00:02:46: Es ist immer so, dass wenn man Besitztum hat das Leben ein bisschen schwerer macht.
00:02:50: einfach jetzt zum Gewicht her.
00:02:52: aber es gibt einem halt auch viele Sachen und... ...es war in der Waage hatte sich eigentlich immer so gehalten, die Freiheit mehr genossen habe und die Möglichkeiten, die ich hatte einfach keine feste Wohnung zu haben.
00:03:04: Weil ich dadurch einfach die Freiheit hatte zwischen Verträgen zu sagen, boah!
00:03:06: Ich müde mir jetzt auf Gran Canaria eine Woche was?
00:03:09: Und dann konnte natürlich auch die Mietpreise ein bisschen höher sein weil ich ja am Rest des Jahres keine Miete bezahlt hab' und ich hätte immer so einen Kontingent an Geld das sich halt ausgeben konnte dafür.
00:03:18: Das wird sich natürlich jetzt auch ein bisschen verändern.
00:03:20: Aber jetzt, so seit einem Jahr habe ich einfach gemerkt, ich möchte irgendwo ankommen.
00:03:24: Ich möchte irgendwo sein oder irgendwie eine kleine Oase haben wo ich zwischen Verträgen sein kann.
00:03:29: Wo ich meine ganzen Sachen haben kann.
00:03:31: Wohin ich das mir so einrichten kann wie ich das möchte?
00:03:34: Wo ich mir Geschirr kaufen kann was ich ausgesucht habe Möbel die ich aus gesucht habe und Jetzt ist es soweit!
00:03:43: Ich bin gestern Abend hier angekommen Und meine Mutter hatte den Schlüssel schon zu der Wohnung und die hat richtig süß mich hier mit Luftballons aufgehängt, mit einem Willkommen in deiner Wohnung.
00:03:55: Mit kleinen Essen-Sachen im Kühlschrank und Kaffee und schon alles so richtig, richtig hingerichtet – mit auch Blumen!
00:04:02: Ich kam hier ganz spät gestern an nach einer aufregenden Reise aus Paris.
00:04:06: Davon berichte ich gleich.
00:04:08: Die war nämlich ein bisschen verspätet und ein bisschen später als gewollt Und kam hier um vier Uhr nachts an, mit so einem Gefühl von endlich angekommen.
00:04:16: Kam rein in die Wohnung und es war einfach ... So ein schönes überwältigendes Gefühl von nach Hause kommen!
00:04:23: Ich hab hier noch nie gewohnt, ich habe bisher als einmal eine einzige Nacht geschlafen in dieser Wohnung.
00:04:28: Jetzt ist das mein Zuhause und es fühlt sich super schön an.
00:04:30: Ich bin sehr gespannt wie die Zukunft dann aussieht ob ich überhaupt Zeit verbringen werde weil ja... wahrscheinlich auch schon nächstes Wochenende wieder wegfahre.
00:04:41: Dinge passieren halt in meinem Leben immer sehr schnell, aber trotzdem überhaupt diese Möglichkeit zu haben ist total toll und fühlt sich einfach an wie ein riesiger Schritt.
00:04:49: Und ich glaub die meisten Leute ziehen halt in ihre erste eigene Wohnung so während dem Studium oder vielleicht nach dem Studiumsstudium, wenn sie ihren ersten Job haben, wenn man zum ersten Mal Geld verdient ... Ich meine, ich verdiene jetzt schon seit langer Zeit Geld.
00:05:00: Es ist aber trotzdem ein ganz besonderes Gefühl und ja, wie gesagt, ein neuer Lebensabschnitt der gerade beginnt!
00:05:09: Die letzten Wochen über in Paris waren super, super schöne Wochen.
00:05:13: Wo ich viermal Besuch hatte also viel verschiedene Leute waren mich besuchen Freunde und Familie Und das war total toll weil ich deswegen nochmal wirklich die Zeit in Paris komplett genossen habe und alle möglichen Sachen gemacht hab die man sonst vielleicht alleine nicht so macht wie so eine Bootstour noch mal auf den Eifelturm gehen einfach noch mal alle Ecken von Paris sehen.
00:05:35: Und gleichzeitig hat man auch so ganz viel Quality-Time verbracht mit Menschen und ich war deswegen auch etwas weniger auf dem Handy, ich war ein bisschen weniger am Arbeiten... Ich habe einfach mehr das richtige Leben genossen in Anführungszeichen und ich hab gemerkt es hat mir unglaublich gut getan!
00:05:50: Es ist irgendwie sowas passiert in mir, es gab wie so einen Shift und ich könnte gar nicht richtig festlegen an was das jetzt genau lag.
00:05:58: aber so eine Mischung aus.
00:06:00: der Vertrag In Paris ist vorbei.
00:06:04: Wir haben jetzt auch keinen weiteren neuen Vertrag unterschrieben in der Zukunft, das heißt nicht dass sie nie wieder zurück hingehen aber es heißt erst mal dieses Kapitel abgeschlossen ist und wir haben eine ganz tolle letzte Show gehabt, Franzisa und ich zusammen.
00:06:15: Es war wunderschön!
00:06:17: Wir haben die letzten Wochen über ganze Zeit zusammen verbracht angenähert, wenn das überhaupt geht.
00:06:22: Weil wir sind schon seit fünfzehn Jahren beste Freunde.
00:06:24: aber es war einfach sehr intensiv und sehr eng und sehr schön.
00:06:28: Wir haben übrigens eine Podcast-Folge zusammen aufgenommen.
00:06:30: Das ist die letzte Podcast-Volge also die vor dieser Folge, die ist auf Englisch mit Francis wie wir uns kennengelernt haben.
00:06:36: Und ich habe nochmal gemerkt wie wichtig mit Menschen zusammen zu sein, die einen gerne mögen.
00:06:45: Dass man sich dafür extra Zeit nehmen muss und sollte weil es einem so viel zurückgibt.
00:06:51: ich fühle mich gerade extrem geliebt.
00:06:53: Ich liebe gerade auch sehr viel.
00:06:57: Es gibt einfach sehr viele Menschen, gerade beim engen Unfältig unglaublich mag und denen ich das auch sagen kann und zeigen kann.
00:07:04: Und das ist sehr schön!
00:07:06: Das ist irgendwie so wie eine große Liebesbubble, in der ich bin.
00:07:10: Das macht unglaublich viel Spaß.
00:07:15: Durch diesen Abschnitt von diesem Räumlich getrennten ist es wirklich so dass sich jetzt was verändern wird.
00:07:23: Von den Projekten, die anstehen, stehen die nächsten mehr im deutschsprachlichen Raum.
00:07:28: Es sind mehr eigene Produktionen also wie zum Beispiel jetzt.
00:07:31: Circus Lear Live ist eine Show, die ich selber produziere.
00:07:35: Es geht mehr um eigene Projekte und es geht nicht mehr ganz so stark um Projekto wo man angestellt ist und in so einer Routine drin ist.
00:07:43: Jetzt habe ich gerade das Gefühl Ich kann ganz konkret die Zukunft mit meinen eigenen Händen formen eine andere Art von Freiheit, die jetzt wiederkommt.
00:07:54: Also sowohl eine Sicherheit mit dieser Wohnung oder eine Art von Stabilität.
00:08:00: gibt es dann aber gleichzeitig diese Freiheit von?
00:08:03: ich kann mir jetzt auch mal ein bisschen Zeit nehmen und Zeit investieren in irgendwelche Nebenprojekte in Anführungszeichen und gucken was daraus wird und was d draus entstehen kann.
00:08:14: Und ich habe jetzt auch zwei Wochen Zeit, in denen ich mich voll auf die SIRAT-Weltmeisterschaft konzentrieren kann.
00:08:20: Ich trainiere gerade hier in einem Verein in der Nähe von Hamburg, wo ich mit trainieren darf.
00:08:24: Da bereiten sich noch andere Leute für die Weltmeistersschaften vor im Rhönrad.
00:08:27: SIRat ist hier niemand, aber Rhönrat unter anderem auch die Karina, die ihr kennt.
00:08:31: und jetzt mit anderen Leuten zusammen zu trainieren, die sich alle für dieses gleiche Event gleichzeitig zusammen vorbereiten ist nochmal ein ganz anderes Gefühl auch.
00:08:42: Eigentlich nur darum geht, dass ich Training hab.
00:08:45: Dass ich hier ankomme und auspacke oder Videoschneide.
00:08:48: Also eigentlich so die schönsten Dinge ... Die Dinge, die mir gerade am meisten Spaß machen kann ich den ganzen Tag übermachen.
00:08:55: Dann werde ich nächste Woche wahrscheinlich wegfahren.
00:08:58: Da muss ich mal gucken, wann ich davon berichte?
00:09:00: Weil das ist eine ziemlich krasse Sache, ziemlich aufregend die Reise!
00:09:04: Und ich weiß nicht wie viel ich im Voraus erzählen möchte.
00:09:07: Weil das wirklich so ein Art von Reise sein kann.
00:09:09: Die kann mega-crazy cool sein, aber auch irgendwie... Uncool sein.
00:09:14: Das weiß ich erst, ja wahrscheinlich dann nächsten Samstag.
00:09:18: Die Show also wenn das alles so funktioniert wie es sein soll würde die Show stattfinden am Samstagabend in einer Woche.
00:09:24: Das heißt entweder ich nehme die Podcast-Folge danach noch auf was halt schon ziemlich cool wäre oder wir machen auch eine kleine Spezialfolge oder eine kleine Folge davor und die große Reisefolge wird es dann etwas später geben.
00:09:38: Das werden wir sehen.
00:09:39: je nachdem was ansteht ist es auf jeden Fall Eine Show auf einem anderen Kontinent.
00:09:45: Also wieder mal eine Reise, die ein bisschen weiter weggeht, recht spontan... Das war einfach ne Anfrage, die ich gekriegt habe auf WhatsApp und das ist auch wirklich so was mir mal richtig verrückt ist in diesem Leben als Zirkusatistin.
00:09:55: Es kommen manchmal so random Anfragen rein wo ich einfach ne WhatsApp-Nachricht kriege und ich frag mich auch immer, woher haben die Leute eigentlich meine Nummer?
00:10:02: Weiß ich nicht.
00:10:03: Aber in diesem Fall ... Okay, so viel kann ich jetzt schon vorausnehmen!
00:10:06: Wenn es am Ende doch nicht funktioniert, dann werde ich erklären warum's nicht funktioniert hat aber Es ist eine Anfrage wo ich angefragen wurde für meine Kronenleuchternummer.
00:10:13: Ich fragt hier regelmäßig immer was denn mit dem Kronleuchter?
00:10:16: Kroneläuchter trete ich nur bei großen Special-Events auf weil der recht teuer ist im Transport.
00:10:23: Ich bin angefragt worden für meine Kroneleuchternummer auf einem anderen Kontinent und Einfach per WhatsApp.
00:10:29: Lea, hast du Zeit?
00:10:30: Das ist das Event.
00:10:31: Schick uns deinen Preis, schick uns deine Instagram!
00:10:35: Die wollen meistens auch sehen wie man aussieht.
00:10:37: Es ist meistens bei so Parties oder so Events da geht es wirklich sehr um das Prop und die Ästhetik und vielleicht gar nicht so sehr um die Nummer.
00:10:45: Und dann wird alles werden organisiert und dann ist noch plötzlich irgendwo und tritt auf.
00:10:50: Wie gesagt ich berichte mehr wenn es dann soweit ist aber solche Anfragen kriege ich doch Nicht oft, aber sagen wir mal einmal im Monat gibt es eine Random-Anfrage.
00:11:00: Und so einmal von fünf funktioniert die dann und diese hier scheint zu funktionieren!
00:11:05: Auf jeden Fall hatten wir wunderschöne zwei Wochen in Paris sehr viel Besuch, sehr viel Zeit mit Franzis, sehr viele Menschen und auch sehr viel zeit am Ende irgendwie das loslassen zu können bzw... Wir hatten am Ende von diesem Vertrag im monarischen Paris wirklich das Gefühl Wir haben hier jetzt alles mitgenommen.
00:11:25: Wir waren zum allerersten Mal dort, um die Bühne auszutesten und unser erster Vertrag war dort, wir sind jetzt wirklich genau zehn Jahre dort gewesen.
00:11:36: Und wir hatten auch mal ein längeres Engagement in den letzten Jahren und sind dann gegangen und hatten damals noch keinen weiteren Vertrag in der Zukunft unterschrieben.
00:11:46: Und ich war damals auch schon irgendwie fertig mit dieser Experience.
00:11:57: Aber Franzis wäre sehr gerne noch viel länger geblieben und als wir dann wiedergekommen sind, die waren dann im Jahr zwei Tausend Neunzehn so ein bisschen da und dann wieder nach der Pandemie zwei Tauseinundzwanzig waren wir dann regelmäßig da hat es sich nochmal neu angefühlt und nochmal anders angefühlen.
00:12:13: aber jetzt nach diesen zehn Jahren fühlt es sich wirklich so an wie ... wenn wir so alles mitgenommen hätten.
00:12:20: Das ist ein ganz komisches Gefühl, aber manchmal merkt man es ist jetzt der Moment zu gehen.
00:12:24: Man hat irgendwie das durchgespielt.
00:12:27: Es ist total toll, es macht total Spaß!
00:12:29: Es ist nichts falsch, es ist nicht schlecht.
00:12:31: Nicht man geht nicht weil man keine Lust mehr hat oder weil es nicht mehr gut ist sondern einfach Weil man's durch gespielt hat und erlebt hat und weil man erstens Platz machen möchte für Neues was man auch möchte Platz zu schaffen für andere Leute, die diese Rolle füllen wollen.
00:12:48: Also wir haben zum Beispiel eine ganz schöne Erfahrung gemacht.
00:12:51: es kam ein junges Diablo Duo rein.
00:12:54: Die haben jetzt ein paar mal Leute ersetzt, die verletzt waren und die haben uns erzählt sie haben einen längeren Vertrag unterschrieben in dem Jahr zwölfundzwanzig glaube ich.
00:13:02: also diese Verträge werden oft sehr viel im Voraus unterschreiben.
00:13:05: Und die sind jetzt dreiundzwantzig Jahre alt.
00:13:09: Und wir haben uns daran zurückerinnert, als wir zum ersten Mal in Molarogen Paris waren.
00:13:12: Waren wie auch die Jahre alt und die Leute haben uns damals die Babys genannt.
00:13:18: Wir waren einfach super jung und doch sehr unerfahren und sehr auch naiv und es war irgendwie so ein riesiger Traum.
00:13:26: Es war alles so sehr surreal.
00:13:29: Nach zehn Jahren waren wir mit diesem jungen Diaboloduo nach der Show was essen uns mit denen ausgetauscht und die haben erzählt.
00:13:38: Und wir haben wirklich in den, uns gesehen von vor zehn Jahren.
00:13:43: Es war super schön vom Gefühl her zu sagen hey, die sind jetzt dran!
00:13:47: Wie haben diese zehn Jahre hier gemacht?
00:13:49: Das ist ein unglaublich tolle Bühne, es ist ein tolles Haus... Es ist der Traum von so gut wie Allnatisten dort mal aufzutreten und das jetzt gemacht zu haben und es irgendwie weitergeben zu können, ist auch ein super super schönes Gefühl und auch einen Ort verlassen.
00:14:03: Höhepunktgefühl mit so einem High ist einfach noch mal was ganz anderes, als wenn man das ausgelutscht hat.
00:14:10: Also wie wenn man die Zitrone komplett ausgepresst hat?
00:14:12: Das ist nicht so schön!
00:14:13: Wie wenn man sagt hey, es ist jetzt der Moment und wir haben auch vor kurzem erst unsere zweitausend Shows gespielt.
00:14:20: Das heißt, wir haben jetzt insgesamt zwei tausend fünfundzwanzig Shows in unserer ganzen Karriere als Duo Unity gespielt.
00:14:29: richtig an, in diesem Moment zu sagen hey wir machen die Tür auf für was Neues.
00:14:33: Und das heißt natürlich nicht dass wir auch hören als du es arbeiten sondern wir werden weiterhin als du arbeiten einfach nur in kürzeren Produktion und anderen Produktion Einfach woanders In einer zukunft Die wie uns so kreieren wie wir sie uns wünschen.
00:14:49: und Wir haben beide jetzt super spannende Projekte die anstehen auch noch dieses Jahr.
00:14:54: Das heiss ist auch vom gefühl her auch viel francis Dieses Mal so ein Gefühl von, es fühlt sich richtig an jetzt zu gehen.
00:15:00: Weil letztes mal war's für mich richtig aber nicht ganz so richtig.
00:15:03: Jetzt ist das für uns beide richtig und es macht natürlich nochmal viel schöner wenn man so irgendwie einen Ort verlassen kann wo beide sagen ja... Es ist der richtige Moment.
00:15:13: wie Sinn soweit als wenn einer was anderes will als der andere.
00:15:17: Und da muss ich auch sagen, wir sind unglaublich gut im Kommunizieren.
00:15:21: Wir arbeiten ja jetzt schon seit zehn Jahren zusammen und natürlich ist es nicht immer so das beide Leute das Gleiche wollen.
00:15:25: Am Anfang von unserer Karriere war es wirklich so dass Karrierer stand an erster Stelle.
00:15:30: der Job ging immer vor vor allem anderen und mittlerweile sind wir ein bisschen älter geworden wir haben auch ein bisschen andere Interessen und der Job geht jetzt nicht immer vor.
00:15:37: Es gibt verschiedene Dinge die vorgehen können es sein Familie sein es können Freunde sein es kann eine Partnerschaft sein Der Wunsch zu sein, eine Wohnung zu haben in Deutschland zum Beispiel.
00:15:47: Und da muss man natürlich sehr gut kommunizieren können und auch versuchen, Kompromisse zu finden weil viel damit rein spielt.
00:15:57: Man hat auf der einen Seite das Emotionale, unsere Verbindung.
00:16:01: Wir sehen uns nicht mehr jeden Tag, es ist schade.
00:16:05: Dann hat man das Finanzielle, was mit reingeht ... im Prinzip ein Business zusammenführen.
00:16:10: Und diese ganzen Themen muss man durchspielen und durchreden, planen und überlegen wie jeder jetzt seine eigenen Schritte geht oder wie jeder mit diesen neuen Situationen umgeht.
00:16:20: Im Moment ist es so dass Franzis erst mal noch in Paris bleibt – ich bin jetzt in Deutschland was auch für uns sehr gut ist weil wenn Franzis in Kanada wohnt wo er herkommt dann müssen uns Jobs immer einfliegen aus Kanada.
00:16:32: Das ist sehr teuer und das zahlen nicht alle Leute so gerne.
00:16:35: deswegen ist es natürlich viel besser Wenn er in Paris ist, weil ein Flug aus Hamburg kostet genau so viel.
00:16:43: Und wenn wir dann Jobs haben und die arbeiten hauptsächlich in Europa, weil einfach an Europa der größte Markt ist ... Dann ist es eigentlich super gut zu vereinbaren!
00:16:52: Wir haben da jetzt einen kleinen Plan gemacht für dieses Jahr wie wir das alles uns vorstellen.
00:16:56: Wir freuen uns einfach drauf!
00:17:00: Der letzte Paris-Besuch, den ich hatte war von meinem Bruder und der kam zu einer meiner allerletzten Show.
00:17:05: Das war auch wirklich schön!
00:17:06: Und die saßen auch – also er kam mit seiner Freundin noch mit einer anderen Freund – direkt in der Mitte hat einen super tollen Platz und haben unsere Letzte Show mit angeguckt.
00:17:15: Und das Tolle war, er hat mir dann auch geholfen... mitzupacken, weil ich musste dann ja meine ganze Wohnung mitnehmen.
00:17:21: Über die letzten Jahre hinweg hatte ich immer noch Sachen in Paris gelassen also ich hat immer noch eine Kiste dargelassen das heißt ich musste nicht immer alles mitnehmen aber dieses mal musste ich halt wirklich alles mit nehmen aus der Wohnung und dann haben wir irgendwie noch am Tag davor noch ne Tasche gekauft.
00:17:35: hier mussten wir noch tapen noch ein extra koffer Dann doch gemerkt, das sind noch viel mehr Sachen gewesen.
00:17:42: Noch einen Mixer und noch ein Speaker und einfach so Gerätschaften die man gar nicht leicht transportieren kann.
00:17:48: Ihn zu haben war total schön!
00:17:50: Und was auch Schönes ist dann ist mein Bruder den kennt er ja auch so ein bisschen.
00:17:52: Mein Bruder heißt Lino.
00:17:53: mit dem habe ich schon mal eine Folge gemacht, Folge drei.
00:17:56: Die letzte dritte Zirkusfahrtleinfolie wenn ich mich nicht täusche ist mit Lino.
00:18:01: da ist er dabei und er wohnt hier in Hamburg Und er ist auch in einigen von den Videos schon drin gewesen.
00:18:06: Also Leute, die hier schon länger Zeit mit dabei sind, die kennen Lino und ... Er wohnt in Hamburg!
00:18:12: Und er is eine von meinen engsten Personen im Leben.
00:18:15: Und jetzt in der gleichen Stadt zu wohnen wie er... Ist auch total aufregend weil wir eigentlich immer so uns ein bisschen verpasst haben.
00:18:22: Ich war nach der Schule in Montreal, er hat dann den Kiel studiert Dann war ich wieder in Europa, dann war er auch mal in Montreal aber dann war ich nicht da Dann war in Hamburg, dann wollte ich auch nach Hamburg.
00:18:31: Aber dann will ich wieder nach Paris und es war immer so ein Hin-und-Herr... Da hat auf eine Zeit lang wir auch in Berlin, aber nie gleichzeitig.
00:18:39: Und jetzt ist es zum ersten Mal so dass die beide in Hamburg sind und er wohnt nur so zehn Minuten zu Fuß weg von mir.
00:18:43: das heißt Jetzt haben wir uns gerade z.B.
00:18:45: verabredet, dass sie morgens früh branchen werden und ich habe gesagt, hey, war ihr morgen Frühstück?
00:18:49: Und er hat gesagt, komm doch zum Brunchen vorbei nach Hause in die Wohnung!
00:18:52: Das ist eine Sache für die meisten Leute total normal, das man seinen Bruder anruft und sagt lass uns branchen oder seine Eltern.
00:18:58: Aber für mich ist es was, es ist total neu, das hab' ich noch nie gehabt, dass sich in der gleichen Stadt war wie meine Eltern oder mein Bruder... ...und dass man sich einfach so treffen kann zum Branchen und einfach vorbeigehen kann.
00:19:09: Ja, das ist wie so ein neues Gefühl, was ich total aufregend finde.
00:19:12: Was für die meisten Leute einfach normal ist und was ich gerade extrem genießen kann.
00:19:18: Und Lino war mit dabei beim Packen.
00:19:20: Lino hat auch mit dabei bei dem Fliegen.
00:19:22: Wir sind dann zusammen zurückgeflogen.
00:19:26: Ich durfte ... weil ich so viele Gepäckstücke hatte, hatte ich einen Business-Flug.
00:19:30: Es war zwar nur Eurowings, es heißt Eurowins Business-Flug, aber jetzt nicht der Hammer.
00:19:34: Aber ich hatte einen Businessflug, also einen Businessticket.
00:19:38: Er hatte ein normales Ticket, auch mit seiner Freundin.
00:19:40: Dann kam er zum Flughafen und schon am Flughafe.
00:19:43: War der Flug irgendwie zwei Stunden verspätet?
00:19:46: Wir haben uns dann noch geschafft in die Lufthansa-Lounge reinzulassen, auch wenn nur ich da eigentlich reindurfte.
00:19:52: Es wurde alle später, wir sind irgendwann im Flieger.
00:19:55: Super nett im Fliegern!
00:19:56: Ich habe da drei Sitze für mich.
00:19:58: Tolle Situation.
00:19:59: nochmal gesagt.
00:19:59: Boah schön mega, ich freue mich, ich fliege Business.
00:20:02: Der Hammer also.
00:20:03: man muss wirklich dazu sagen.
00:20:04: Business zu fliegen in Eurowings ist eigentlich ... Genauso wie ein normaler Stuhl.
00:20:08: Das Einzige ist, dass man niemanden hat danebeneinsitzt aber eigentlich macht das jetzt keinen großen Unterschied.
00:20:13: Ich würde super gerne mal Business Fliegen auf so einem Langstreckenflug, was habe ich noch nie gemacht und ich glaube es ist richtig cool auch einfach nur als Erfahrung.
00:20:20: Aber in diesem Fall wird.
00:20:21: das einzige Gute war, dass sich halt eine Flugbeleiterin hatte die mir irgendwie noch einen Kaffee angeboten hat und noch etwas zu essen.
00:20:27: Und dann Dann kam eine Durchsage Mit dem Flugzeug, das hab' ich auch noch nie erlebt.
00:20:33: Ja, wir können nicht mehr nach Hamburg fliegen.
00:20:36: Wir haben schon so viel Verspätung, dass der Flughafen zu hat.
00:20:39: Das heißt, wir fliegen jetzt nach Hannover.
00:20:41: Es ist irgendwie schon nach zwölf Nachts.
00:20:43: Wir wollen nach Hamburg Fliegen und wir fliegen nach Hannova.
00:20:46: Wir landen dann in Hannova und da gibt es dann irgendwie Busse, die uns mitnehmen.
00:20:50: Und das Lustige war, dass dann direkt die Stürde auf mich zukam.
00:20:53: Die Flugbegeisterin ... Wollen sie noch was zu trinken?
00:20:56: Wollen Sie einen Snack brauchen?
00:20:58: Weil natürlich alle Leute total verärgert waren!
00:21:00: Hannover und Hamburg sind halt wirklich noch mal zwei Stunden auseinander.
00:21:03: Es ist super spät gewesen, wär's mitten am Tag gewesen, wäre nicht so schlimm gewesen.
00:21:07: Wir sind wieder nach raus und haben auf unseren Bus gewartet.
00:21:10: Dann gab es irgendwie nur einen Bus für das ganze Flugzeug.
00:21:13: Und der war dann irgendwann schon weg.
00:21:15: Natürlich hatten wir ja viel gepackt.
00:21:16: Das heißt, alles hat gedauert.
00:21:18: Am Ende haben wir ein Taxi genommen.
00:21:19: Die Lösung war da und es war jetzt auch gar nichts so schlimm.
00:21:23: Aber ich hatte so ein Gedanke in dieser ganzen Situation ... Das Schöne war, wir waren eigentlich gar nicht verärgert.
00:21:31: Es gab viele Leute, die waren sehr verärgert oder genervt ist ja irgendwie verständlich.
00:21:35: Wir waren es irgendwie gar nicht.
00:21:36: also wir waren so in einem richtig guten Spirit Wahrscheinlich halt auch wenn man Freitagabend fliegt und man das Wochenende noch frei hat Und jetzt auch keine krassen wichtigen Termine hatte.
00:21:43: oder so Waren wir eigentlich in so einer sehr guten Energie ein bisschen müde.
00:21:46: aber alles hat vorgepasst?
00:21:48: Dann hatte ich so einen Gedanken und ich hoffe einfach dass es wirklich war.
00:21:52: Ich dachte so stelle ich mal vor in dem Flugzeug gibt's eine Person Die wollte eigentlich gar nicht nach Hamburg, sondern die wollte am nächsten Tag nach Hannover.
00:22:03: Und die hätte in Hannover irgendwas ganz Tolles irgendwie ihren Geliebten getroffen oder so und hat sich schon ewig lange darauf gefreut dass sie endlich wieder ihren geliebte nach Hannova trifft.
00:22:13: und sie flog jetzt noch nach Hamburg und musste dann noch eine Nacht in Hamburg schlafen weil er so spät und am nächsten tag war.
00:22:19: der Plan ist sie früh nach Hannowa fährt und diese Person Die ist jetzt einfach so random von Universum nach Hannover geschickt worden und steigt dann dort aus.
00:22:28: Und es hat sich einfach einen ganzen Tag gespart, fährt als Überraschung direkt nach Hause um ihre geliebte Person zu sehen.
00:22:35: Mit diesen Gedanken habe ich das so gespürt und gemerkt und hab dann auch noch mal überlegt, denk nur ich mir solche Sachen aus?
00:22:45: Sind viele Menschen so oder ist es eine Art Personality-Trade?
00:22:50: Es hat mir auch im Gespräch sehr oft mit Franzis, ich bin eine optimistische Person.
00:22:54: Eine positiv denkende Person, die immer irgendwie in allem das Positive sucht und für mich hat sich das so stimmig angefühlt dass es einer Person geben muss in dem Flugzeug, der durch diese Situation einfach eine viel bessere Situation hatte und dann gab's viele andere, die hatten durch die Situation eine sehr schlechtere Situation und es war wie ein Gefühl von ... Das hat mir so richtig Freude gegeben.
00:23:19: Ich bin mir sicher, die muss es gegeben haben!
00:23:23: Ja und heute am Tag danach bin ich dann zum ersten Mal in diese neue Trainingshalle gefahren, wo ich trainieren kann für die Weltmeisterschaften zusammen mit Karina.
00:23:31: Und jetzt wurde das Ganze wirklich ein bisschen real.
00:23:34: also die Weltmasterschaften sind jetzt wirklich.
00:23:37: in zwei Wochen fahre ich dahin dieses Ich mache wieder bei den Weltmeisterchaften mit dieses Jahr was irgendwie so ein riesiges Projekt war, sehr emotional mit hochs und tiefs fühlt sich jetzt gerade an wie so'n hoch.
00:23:49: Mega hoch!
00:23:49: Also im Moment fühle ich mich... Ich fühl mich gut in meiner Kühe.
00:23:52: man kann noch Sachen verändern und verbessern ist noch nicht perfekt perfekt aber ich fühle mich irgendwie gut und ich habe als ich gefahren bin am Tag bevor ich gefahren bin hat Franzis gesagt, mach mir doch noch einmal deine Kühe vor.
00:24:05: Noch ein letztes Training, einen Abschlusstraining in den großen Trainingsraumen, wo ich die ganzen Wochen übertrainiert hab eine letzte Kühe ... Ich guck mir die an!
00:24:15: Und ihr habt sie ihm dann vorgemacht und ich stand da, kurz bevor die Musik gestartet hat, stand ich dann da und war so voll nervös.
00:24:23: Oh, ich bin nervös!
00:24:26: Man ist dann meistens nervös bei so Trainingsdurchkängen, weil man möchte, dass die gut sind Bestandsaufnahme ist, also so ein Moment wo man halt merkt okay wenn es jetzt gut ist dann heißt es ich kann's und wenn sie jetzt schlecht ist dann heiße sich kanns nicht weil einfach anders ist alleine zu trainieren.
00:24:44: Dann kann man sich immer so ein bisschen selbst bescheißen.
00:24:46: aber wenn jemand zuguckt dann kann man dich nicht mehr selbst beschleißen sondern man würde die andere Person beschleissen und die kann man nicht beschleisten.
00:24:51: die sieht das ja dass ich stand da war so ein bißchen hibbelig was ein bißen nervös.
00:24:55: und dann fragt zur franzi so wie so bist du nervös?
00:24:59: Und dann habe ich ihm das erklärt.
00:25:01: Und dann hat er mich gefragt, bist du glücklich?
00:25:05: Dann bin ich ganz kurz in mich gekehrt.
00:25:08: Und dann war ich so ... Ja!
00:25:10: Ich bin glücklich!
00:25:13: Ich kann's!
00:25:14: Damit hab' ich in dieser Energie in die Numereien und es war so schön diese Frage gestellt zu kriegen von ihm und auch dieses Gefühl, wenn so in einem Tief eine Art von Zufriedenheit glückes Sicherheit ist, dann schwebt man so ein bisschen über den Ding.
00:25:32: Man steht da drüber, kann sie genießen und ist mit
00:25:34: dabei.".
00:25:35: Und es lief dann richtig gut!
00:25:37: Die hat eine ganz tolle Cure ihm vorgemacht.
00:25:40: Er war auch total süß und hat sich gefreut.
00:25:42: Er hat gesagt, er sei perfekt, er sah mega.
00:25:44: Du kannst es, du bist bereit, alles ist toll.
00:25:46: Es war richtig schön, das war mein letztes Training da.
00:25:49: Deswegen habe ich direkt danach gesagt, damit beenden wir jetzt das Training hier, weil's einfach ein viel zu großes Highlight war um das noch mal zisterstören.
00:25:57: Ich habe dann danach ganz lange darüber nachgedacht, was denn das war?
00:26:00: Was in der passiert ist in mir und was sich da verändert hat.
00:26:02: Und ich werde ja ganz oft gefragt zu Thema Aufregung für Wettkämpfe oder Aufregungen vor Shows oder Vorsträgen.
00:26:12: Da gibt es irgendeinen Schalter, der muss in jedem Menschen drin sein, den muss man einmal umlegen – wie man diesen Schalter erreicht!
00:26:21: Das ist natürlich die große Frage und ich glaube, das ist für jeden Menschen irgendwo anders.
00:26:26: Man muss lernen was man dafür braucht.
00:26:29: aber Ich habe wirklich gemerkt wenn ich geschaffe diesen schalter zu erreichen es ist so ein punkt zu irgendwo im bauch Dann dann fühlt man sich gut unsicher Und manchmal sind es stimmen in seinem eigenen kopf manchmal sind Es stimmen die anderen leute einem sagen also wenn jemand kurz vor der Beform auf Die fläche geht noch mal irgendwie sagt hey du kannst dass oder man sagt selber ich kann das Oder jemand sitzt irgendwie im Publikum und man macht Augenkontakt.
00:26:57: ist dann irgendwie präsent in dem Moment.
00:26:59: Also es muss irgendwas sein, irgendein Element was man weiß was diesen Schalter umlegt wenn man das gefunden hat.
00:27:06: Es kann auch irgendwas im Körper sein.
00:27:07: also zum Beispiel vor ich auf die Bühne gehe stelle ich mich mal ganz kurz auf die Zehenspitzen und versuche diese Balance zu halten.
00:27:12: Dann kann ich nämlich ganz gut merken wie hibbelig Ich bin weil ich bin auch vom Typ her jemand.
00:27:16: Wenn nicht aufgeregt Bin gehe ich in so eine hohe Frequenz da bin ich so ganz weit oben Und es fühlt sich an wie sehr sehr oben sehr sehr der Brust sehr sehr hibbelig.
00:27:25: Und ganz oft ist meine Aufgabe wieder in den Körper zu kommen und wieder an die Beine zu kommen, mich zu grounden.
00:27:30: Also eher an den Boden zu kommen.
00:27:32: Und weniger vom Gefühl her ist es dann weniger im Brustkorb sondern das Gefühl ist mehr im Bauch.
00:27:39: Das sind alles Dinge.
00:27:40: ich glaube nur Leute mit solchen Situationen umgehen, die können das verstehen weil wenn man sowas nicht oft macht und nicht oft konfrontiert wird mit diesen ganzen Reaktionen vom Körper Es ist auch viel schwieriger solche Sachen zu spüren.
00:27:53: Aber was ich auf jeden Fall sagen kann, ist jeder hat diesen Knopf.
00:27:56: Man hat irgendwo etwas in sich, was man aktivieren oder umlegen kann und spüren kann.
00:28:01: Und man muss wissen, was es für einen bringt.
00:28:04: Oder was ein dazu bringt.
00:28:05: In diesem Fall war dieses Franziska mich gefragt hat Lea bist du glücklich?
00:28:09: Das war so toll!
00:28:10: Und auch bei meinem letzten Wettkampf habe ich eine ganze Wettkämpfe folge zugemacht hatte ich auch so ein paar ausschlagende Momente Situationen Menschen die da waren, die genau das Richtige gesagt haben.
00:28:20: manchmal ist auch nur jemand in die Augen gucken gibt so Momente oder es gibt Menschen, die geben einem einfach ganz viel Sicherheit.
00:28:27: Und wenn man das schafft ... Oder wenn's möglich ist bei großen und wichtigen Situationen, dass solche Menschen mit dabei sind, kann sowas extrem viel helfen.
00:28:37: Hier wird zum Beispiel auch bei den Weltmassenschaften hab ich auch einige Menschen aus meiner Familie da sein werden.
00:28:43: Überhaupt nur zu wissen, und Franzis wird auch da sein, einfach nur zu wissen, dass diese Menschen da sind, gibt mir ein Gefühl von ... Okay, es wird gut sein.
00:28:53: Die können diesen Schalter umlegen und was ich auch ganz viel mache ist ... Ich spreche zu mir selber!
00:28:58: Ich hab so ... Ich würde nicht sagen Sätze oder Affirmationen, sondern das ist wirklich ein Gefühl von einfach nur dass ich sage, Lea du kannst das.
00:29:08: Du kannst das, du kannst dass, du bist gut, du kannst das.
00:29:11: Ich glaube, es ist hauptsächlich einfach nur, du Kannst das Und da kann man auch lernen, was man da braucht.
00:29:17: Der Zeitlang hat mich sehr geholfen wenn sich Leute meine Küren oder Nummern angeguckt haben und an bestimmten Stellen laut irgendwas gesagt haben.
00:29:26: Also laut hier gesagt haben, guck nach vorne!
00:29:28: Oder hier ist dieses Gefühl oder hier ist dies oder hier is jenes... Und wenn man dann so und so oft macht und die Person es immer sagt, dann wird irgendwann die Stimme von der Person eine Stimme in seinem eigenen Kopf und man hört sie dann an der Stelle.
00:29:38: Das sind auch kleine Tricks in der Vergangenheit gewesen, die ich benutzt habe.
00:29:42: Oder dass sich zum Beispiel verschiedene Elemente oder Situationen in der Kühe an verschiedenen Menschen knüpfe.
00:29:48: Man weiß das ist ... Die Person, die tun mir gut.
00:29:52: Die sind irgendwie mit dabei.
00:29:53: Es sind so Kleinigkeiten, die am Ende ... die ganze Kühe viel persönlicher machen und dadurch irgendwie ... man mehr vom Herzen aus performen kann.
00:30:02: Und wenn man was zum Herzen macht, dann wird's auch meistens einfach gut.
00:30:06: Das ist einfach so!
00:30:07: Man muss sich da irgendwo connecten an seinen Bauchern sein Herz und dann funktioniert es.
00:30:11: Und das als letztes Training gehabt zu haben war für mich nicht nur irgendwie ein besonders gutes Training, sondern hat mir auch noch mal gezeigt Lea du kannst das.
00:30:18: Du bist eigentlich schon perfekt vorbereitet.
00:30:20: genießt diese letzten zwei Wochen die du jetzt noch hast vor der WM und genießst die WM in vollen Zügen weil es was ganz Besonderes ist so etwas überhaupt machen zu dürfen sich die Zeit nehmen zu dürfen für so ein Seitprojekt.
00:30:33: Dass man sich selbst challenge, dass man selbst irgendwie guckt wie viel man lernt in einer kurzen Zeit?
00:30:37: Dass man mit Menschen zusammen ist, mit denen man sonst nicht zusammen isst?
00:30:40: Das man einfach das als große Erfahrung abspeichert und da reingeht mit Liebe und einem warmen Gefühl und nicht mit dem Gefühl von Angst und Panik und Stress und hoher Nervosität sondern wirklich runterkommt in den Bauch kommt sich grounded und sich einfach freut auf die Menschen, auf den Wettkampf, auf die Situation auch irgendwie diese positive Anspannung auf das Adrenalin.
00:31:07: Und endlich kann ich sagen, ich bin da angekommen!
00:31:10: Ich bin in dieser Energie, in der ich sein möchte für den Wetterkampf – und ich habe jetzt noch zwei Wochen Zeit – darin zu baden und sie dann so mitzunehmen wie eine große Welle und einfach diese Welle zu reiten wenn ich dann in Göttingen bin falls Ihr kommen wollt, der Wettkampf ist vom ersten bis zum vierten Juli in Göttingen.
00:31:28: SIRAT ist am zweiten, dritten und vierten.
00:31:31: Mein wichtigster Wettkämpf wird am zweiten Juli sein.
00:31:34: Da ist mehr Kampf, da zahl ich beide meine Kühren.
00:31:37: Und wenn ich mich qualifiziere für die finale Artistik-Kür wäre sie am Samstag, am vierten Juni.
00:31:44: Das sind so zwei großen Tage.
00:31:46: Am dritten, am Freitag, ist es Battle.
00:31:49: Das ist noch eine andere Art hier zu machen.
00:31:51: Eine Spielerei.
00:31:54: Im Moment konzentriere ich mich hauptsächlich auf den zweiten Juli und dann dritter Viertel ist noch so wie ein kleines Extra mit dazu.
00:32:03: Auf Social Media bin ich gefragt worden, ob ich überhaupt traurig oder nicht trauriger bin als ich Paris verlasse?
00:32:09: Und ich muss sagen... Ich bin gar nicht trauerig!
00:32:12: Sondern das fühlt sich wirklich an wie der nächste richtige Schritt.
00:32:17: Ich habe auch zu jemandem gesagt es fühlt uns ein bisschen an wie eine Trennung Wo man irgendwie weiß, es hat keine Zukunft.
00:32:27: Aber es ist für immer so ein schönes, warmes Gefühl in seinem Herzen ... Ich weiß, dass ich irgendwann wieder in Paris sein werde.
00:32:36: Es kann auch sehr gut sein, dass er sich irgendwann mal im Monarch in Paris performt.
00:32:40: Die Chancen sind sogar ziemlich hoch, weil sie immer wieder Replacements brauchen und so.
00:32:46: Es ist einfach nur, das ich wusste oder schon seit Jahren wusste, nicht.
00:32:53: Ich weiß gar nicht, wie es richtig erklären soll aber Paris ist eine Stadt.
00:32:58: die hat total viel Magie, die ist total toll da ist viel los aber sie ist halt auch gleichzeitig sehr laut sehr anstrengend auch ein bisschen teuer und irgendwie so... Es ist da um wirklich dazu leben ist es glaube ich einfach nicht so bequem.
00:33:13: das ist einfach ein bisschen ne unbequeme statt.
00:33:15: Und ich hab's gefühlt ich hatte jetzt so eine richtig tolle Zeit da und ich hatte richtig das alles so genießen.
00:33:20: Aber Ich seh mich da halt nicht langfristig.
00:33:23: Und ich sehe mich auch eher in Deutschland und in Hamburg.
00:33:28: Ich finde Städte cool, es kann auch sein, dass es mal außerhalb von der Stadt ist.
00:33:31: Das hab ich mir bisher noch gar nicht wirklich festgelegt.
00:33:35: Ich weiß einfach nur, dass das Paris nicht ist.
00:33:37: Und jetzt hatte ich so in mir das Gefühl, ich muss gehen oder was verändern.
00:33:42: Sonst verändert sich nichts in mir!
00:33:45: Und ich hatte dieses Jahr über ein paar einschneidende Erlebnisse.
00:33:50: Unter anderem hab ich einfach ältere Artisten gesehen auf der Bühne.
00:33:54: Mit Älter meine ich jetzt zur Ende vierzig, die immer noch unglaublich tolle Sachen machen und beeindruckend und schön sind.
00:34:03: Das möchte ich ja auch, das weiterhin so zu machen.
00:34:07: Aber ich habe auch gesehen was sie für Verträge oder Shows spielen.
00:34:11: Und dass es eigentlich immer noch genau das gleiche ist wie vor zehn Jahren, vor zwanzig Jahren, von dreißig Jahren.
00:34:18: Wenn dich nichts veränder ... ... dann genau da bin, wo die sind und ich einfach gemerkt habe... Es gibt noch andere Dinge, die ich möchte.
00:34:26: Ich möchte meine eigenen Produktion machen,... ...ich möchte vielleicht noch ein anderer Businesses starten,... ...Ich möchte irgendwann mal eine Familie haben,... ...Ich möchte auch irgendjemand ankommen irgendwo, ich möchte auch mehr Zeit mit Familie verbringen können,... ....ich möchte auch die Freiheit zu haben, morgen irgendwo hinzufahren... ...und vielleicht nicht immer diese Gebundenheit mit so vielen Jobs und so viel.
00:34:45: Am Ende ist ja dieser Performaleif-Style es ja auch... Im Prinzip eine Dienstleistung, die man macht.
00:34:54: Also man tauscht Zeit gegen Geld und langfristig so was in so einer Art und Weise zu machen wie im Moulin ist halt schon auch krass wenn man halt viele viele Stunden arbeitet Und ich glaube das nicht immer so machen Zu wollen.
00:35:11: also Ich glaube ich möchte einfach mein Leben Auch noch anders leben in den nächsten Jahren und ich möchte dafür Platz machen Und ich hab dich schon mal in einem anderen Podcast erzählt, aber... Ich habe schon zweimal ...in meiner Karriere als Artistin Platz gemacht für Neues.
00:35:26: Einmal war das nach meinem allerersten Job.
00:35:28: Da hatte ich einen festen Vertrag mit einer kleinen kanadischen Company Die heißt Cirque Loire's.
00:35:33: Das war im Jahr zehntausend fünfzehn-sechzehn Nee!
00:35:36: Vierzehn Fünfzehn.
00:35:37: Da bin ich nach einem Jahr gegangen.
00:35:38: Ich hab den Vertrag nicht verlängert Weil ich Platz machen wollte fürs Duo Und wir hatten dann noch keinen Vertrag zu zweit.
00:35:45: Wir hatten noch nichts unterschrieben oder geplant, aber es war alles sehr unklar und ich wollte Platz schaffen für's Duo.
00:35:51: Ich habe was Gutes zurückgelassen weil ich Lust hatte auf etwas anderes, was Neues, was Besseres und nicht weil ich das auch so ein bisschen durchgespielt hatte.
00:36:00: Das Gleiche als ich Sucke du Soleil verlassen hab, im Jahr ist es in den letzten Jahren.
00:36:04: Da hätte ich auch bleiben können.
00:36:05: Ich hätte mein Vertrag verlängern können.
00:36:06: Es waren tolle Vertrags, tolle Shows und tolle Menschen.
00:36:09: Auch da habe ich gemerkt ... Ich habe so ein bisschen durchgespielt und ich möchte wieder Platz machen für Neues, auch wieder mit dem Duo.
00:36:16: Wir hatten noch größere Träume, wir wollten Monte Carlo Zuckers Festival machen, ich wollte wieder mit Franzis arbeiten, ich wollt eigene Sachen machen.
00:36:22: Ich wollte sehen wo mich Social Media hinbringt.
00:36:24: Ich hatte einfach andere Visionen und Pläne und bin dann gegangen und hab diesen Schritt getan auch so ein bißchen ins Unsichere und es war wieder genau der richtige Schritt und deswegen macht es mir jetzt keine Angst diesen Schritt zu gehen Auch so ein bisschen ins Unsichere, weil natürlich so'n fester Job im Monorosien Paris fest angestellt mit Wohnungen und allem.
00:36:43: Das ist auch finanziell deutlich lukrativer als wenn man viele verschiedene kleine Sachen macht.
00:36:50: Weil viele verschiedene kleinen Sachen können zwar gut zahlen aber da sind immer Lücken dazwischen Und deswegen ist am Ende dann auch finanziell weniger Geld da.
00:36:57: Aber es geht ja nicht immer nur ums Geld, sondern es geht auch einfach um die Sachen, dass man sich selbst verwirklicht und dass man selbst die Dinge macht, die man machen möchte.
00:37:04: Und da muss man mutig sein an solche Schritte gehen.
00:37:06: Ich weiß nicht genau ob das so ein Personality-Trade ist, also dass ich einfach so bin, dass ich mich traue, solche Schritten zu gehen oder ob es daran liegt, dass sie schon ein paar Mal gemacht haben und es dann immer gut funktioniert hat, dass Wenn ich das jetzt nicht mache, dann werde ich nie wissen wie es gewesen wäre.
00:37:26: Und ich werde immer irgendwie daran denken, was wir gewesen wären?
00:37:29: Was wir gewesen werden?
00:37:30: Wenn ich's mache und es am Ende doch nicht funktioniert... Im schlimmsten Fall kriegen wir keinen Fest-Engagement mehr und dann war's halt okay man hat rausgelernt, war vielleicht doch nicht der richtige Weg.
00:37:40: Am höchstwahrscheinlichstenfall können wir auch irgendwie wieder zurück und sagen hey wir wollen wieder nach Paris.
00:37:43: Wir machen wieder diese Festanstellung fertig.
00:37:46: aber für mich ist es nochmal einfach wichtiger das ausprobiert zu haben um daraus irgendwie zu lernen und auch daran zu wachsen, um das irgendwie kennenzulernen als die Sicherheit.
00:37:58: Und deswegen für die Leute, die jetzt hier gerade zuhören und sich vielleicht fragen, wie macht man so was?
00:38:05: Wie traut man sich sowas?
00:38:06: Man macht's einfach!
00:38:07: Man folgt einfach seinem Stinkt und man macht es einfach natürlich, macht es einem auch ein bisschen Sorge, ein bisschen Angst.
00:38:13: Diese Angst darf auch mit dabei sein.
00:38:15: Also man muss ja gar nicht sagen ich mach das ohne Sorge und Angst und nicht je einfach... komplett irrational.
00:38:23: So soll es natürlich auch nicht sein, sondern die Angst ist da schon auch mit dabei und hat auch ihren berechtigten Platz.
00:38:28: aber die hat einfach nur so einen kleinen Platz Die ist einfach mit dabei.
00:38:32: man kann sagen ja davor habe ich jetzt gerade auch ein bisschen angst.
00:38:35: Aber das ist auch in ordnung die angst darf da seine macht.
00:38:38: trotzdem Und diese angst wird immer kleiner umso mehr man's macht und umso Mehrmanns macht umso sicherer fühlt man sich in seinen entscheidungen weil man nach gute Entscheidung getroffen hat.
00:38:50: Deswegen ist in diesem Fall, muss ich sagen die Angst wirklich sehr klein.
00:38:53: Sondern was am größten ist... ...ist dieses Gefühl von alles ist mir gerade offen!
00:38:58: Alle Möglichkeiten stehen mir gerade open und deswegen hat sich auch dieser Abschied aus Paris gar nicht so sehr wie ein Abschied und wie ein Ende angefühlt sondern viel mehr wie einen Neuanfang und wie Möglichkeiten und wie einen Beginn.
00:39:13: Und das ist vielleicht so meine Message, die ich euch heute für diese Woche irgendwie mitgebe jeder Abschied oder jedes Ende ist gleichzeitig halt auch ein Anfang.
00:39:25: Und wenn man seine Energie auf diesen Anfang setzt, dann ist einfach alles viel aufregender und viel toller und macht einfach viel mehr Spaß und da ist irgendwie auch viel mehr Glück dahinter.
00:39:37: Mit diesen Worten verabschiede ich mich nun in diese Woche meine erste Woche in meinem eigenen Zuhause – Ich bin sehr gespannt wie das sein wird!
00:39:46: Ob ich euch nächste Woche anrufe aus einem fernen Land?
00:39:51: Ist ja schon irgendwie cool, ne.
00:39:53: Aus einem fernen Land.
00:39:55: oder ob ich euch anrufere wenn ich dann schon wieder zurück bin.
00:39:59: Das erwarte ihr dann nächste Woche.
00:40:02: Bis dann!
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